Frankendosis Blog

Soo, jetzt habe ich schon lange nichts mehr hören lassen.

Maja rennt mittlerweile hier zwischen den beiden anderen herum.

Lilly und sie werden sich auf jeden Fall zusammenraufen, denke ich. Die beiden beschäftigen sich schon gut mit sich selbst und die Faucherei ist mittlerweile auch fast nicht mehr zu hören.

Ganz laaaaaaaaaangsam traut sie sich auch außerhalb ihres Zimmers an uns ran, echt schön das zu sehen. Und wenn sie sich dann mal hergetraut hat, mutiert sie zur absoluten Kampfschmuserin. Ansonsten ist sie aber sehr schreckhaft.

Das Problem ist, dass wir sie kaum von Lilly unterscheiden können. Sie ist von Gesicht, Gesichtsform, Augenform und -farbe total gleich. Sie hat dieselbe Fellzeichnung. Lilly ist etwas größer und etwas mehr breiter :).

Aber wenn man nur eine sieht, ist es sehr schwierig, die Mädels zu unterscheiden. So zum Beispiel heute Nacht. Ich bin halb schlafend zum Örtchen getappt, und dabei „Lilly“ auf dem Kratzbaum liegen sehen. Normalerweise muss ich sie dann immer kurz streicheln, sie fordert das ein. Also bin ich auf sie zu und habe mich sehr gewundert, dass sie mit misstrauischem Blick aufgehüpft ist und sich fluchtbereit gemacht hat. Naja… das war dann wohl Maja, also sie in Ruhe gelassen und wieder ins Bett.

Das Witzige ist, dass selbst Tom, der Zickerich, die beiden kaum unterscheiden kann. Er gibt im Moment die Diva, sobald ihm Maja zu nahe kommt, faucht und knurrt er sehr böse. Allerdings schallert er fast genauso oft, wie er Maja droht, Lilly eine, weil die sich natürlich näher an ihn heran traut. Danach schaut er immer völlig bedröppelt drein.

Aber er ist ja lernfähig. Also geht er jetzt oft um das Mädel vor sich rum, beschnuppert sie eingängig. Dabei entscheidet er dann, ob er knurren muss- wenn es Maja ist – oder eben nicht, wenn es sich um Lilly handelt. Zu lustig. Ich könnt mich jedes Mal wenn ich das sehe wegschmeißen vor Lachen.

Fotos gibt es leider noch keine, heute ist der zwanzigste Versuch, ein schönes Foto zu bekommen, gescheitert. Aber ich versuche es weiter, versprochen.

Die Kleine ist totaaaal süß und hat in dem Monat, den sie jetzt da ist, tolle Fortschritte gemacht.

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So, nachdem ich jetzt ein paar Tage das Tagebuch schleifen ließ, kriege ich mich heute nicht mehr ein vor Freude.

Vor drei Tagen hatten wir, durch das Anbringen des Gitters, einen größeren Rückschritt, sie kam gar nicht mehr zum Fressen runter, solange ich da war, maunzte nur recht kläglich.Das ging bis gestern so, wurde nur in ganz kleinen Schritten wieder besser.

Lilly fauchte und knurrte auch nur die ganze Zeit rum, so dass die Kleine vor ihr richtig ängstlich wurde. Noch mehr Angst aber hatte sie vor Tom. Der ist mit seinen fünf Kilo Muskelmasse auch eine imposante Katzenerscheinung, geb ich gerne zu.

Der eigentliche Plan war, die beiden schwarzen aneinander zu gewöhnen und dann erst Tom dazu zu lassen. Da machte uns Tom gestern einen fetten Strich durch die Rechnung, er hüpfte nämlich aus Versehen mit mir ins Zimmer. Maja war genau so ängstlich wie neugierig, Tom hingegen, der Straßenschläger, beschnupperte sie kurz und guckte sie sich neugierig an, dann mampfte er erst Mal Leckerchen, die auf dem Tisch lagen und hatte auch sonst so gar keinen Stress damit. Maja schon. Sie zitterte und brummelte vor sich hin, dass der Tisch wackelte. Nach gut einer halben Stunde lockten wir ihn wieder raus.

Heute morgen nun war ich ganz enttäuscht, dass Tom keine Anstalten machte, zu ihr reinzugehen. Raus wollte er auch nicht, dafür war ihm das Wetter zu schlecht. Reintragen funktionierte auch nicht, er hopste einfach wieder raus und legte sich wieder hin. Typisch Tom eben.

Allerdings maunzte sie die ganze Zeit recht kläglich, also saß ich lange bei ihr und hab mich mit ihr „unterhalten“. Plötzlich machte das Minikätzchen einen Satz auf mich zu und schmuste buckelnd meinen Arm ab!!!! Ich lachte und heulte gleichzeitig. Sie hüpfte mir auf den Schoß, schnurrte leise und ließ sich sogar kraulen. Dann schnurrte sie so um mich herum und kriegte sich kaum mehr ein – ich mich auch nicht.

Das ganze klappte zehn Minuten später wieder, als sie mich wieder hermaunzte.

Ich könnte hüpfen!!!! WAAAAAAHHH ist das schön *heul*

Drei Kerzen für Hook

Drei Kerzen für Hook, Biancas kleinen Pflegi. Und für all die anderen Katzen, die elend sterben, weil sich Menschen nicht kümmern oder einfach wegschauen.

 

Komm gut rüber, kleiner Hook.

 

 

Traurig…. einfach traurig.

 

Mal wieder News vom Angstkätzchen.

Also, Angstkätzchen trifft es, wenn man es mit dem Anfang vergleicht nicht mehr ganz. Erstens kommt sie auf mich zugestürmt, sobald sie einen Futternapf in meiner Hand erblickt, und der Sicherheitsabstand zu mir ist wenn ich sitze auf ca 30 cm zusammen geschrumpft. Ich bin so stolz auf sie.
Ansonsten liegen wir, wenn ich mich im Raum bewege, bei ca einem halben Meter, was für sie auch schon sehr beachtlich ist.

Heute sind zwei interessante Dinge passiert: Erstens hat sie Lilly gehört, ich hab die Tür einen Spalt aufgemacht und sofort ging es los: Sie setzte sich in Sichtweite, zwitscherte, gurrte und miete (miaute passt nicht ganz) Lilly an. „Hey, wer bist denn du? Ich bin die Maja, schön dich kennen zu lernen.“ Lilly wurde daraufhin leider zur Gift und Galle spuckenden Furie, und die Antwort darauf kam prompt „FAUCH. KNURRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.“ So ging das dann eine ganze Weile, ich stand in der Türe und spielte „(Solange du dich so aufführst) kommst du net rein!“
Das Ganze haben wir so heute drei Mal durchexerziert. Und Maja wurde jedesmal rührend lebhaft, die freute sich so, ne andere Katze zu sehen.
Also wird eine Gittertür eingesetzt. Schnell klappt hier gar nichts. Vor allem weil Tom noch eine Nummer härtere Geschütze auffahren wird als Lilly, fürchte ich.

Heute abend dann das übliche Bild. Muttern rückt mit Futter an, Maja steht schon quasi vor der Tür, faucht einmal obligatorisch und macht sich drüber her. Danach gabs die auch mittlerweile obligatorische Dreamy und Sahnerunde. Das Interessante daran war heute, dass sie sehr nervös war, meine Nähe gesucht hat, sich aber wohl nicht recht getraut hat. Sie hat sich von allen möglichen, vor allem durch irgendwas geschütze Seiten angeschlichen, traute sich aber nicht so recht. Als ich dann noch eine Runde Dreamies springen ließ, schnüffelte sie auch mal so an meiner Hand, war aber unheimlich vorsichtig und aufgeregt.

Da ich sie nicht überfordern wollte, habe ich wieder eine Runde mit ihr Bällchen gespielt, fand sie ganz toll, sie war aufgedreht ohne Ende. Und selbst da kam sie mir ungewöhnlich nahe.

Ich hoffe, dass sind Zeichen, dass sie sich doch irgendwann mal freiwillig anfassen lassen wird, ich persönlich hätte gegen Schmusestunden mit dem kleinen Persönchen nämlich rein gar nichts einzuwenden, überraschend nicht? 😉

Ich könnte dieses winzige Kätzchen nur noch knutschen zur Zeit.

Seit gestern abend frisst sie nicht nur ihren knappen halben Meter neben mir, sondern nimmt mir Dreamies und Sahne aus der Hand!!! Ich war ja sowas von baff, unglaublich. Gut, sie wartet vorher ab, bis die Hand ganz still liegt, aber dann mampft sie. Es ist unglaublich, wieviele Dreamies in so ein Minitier passen. 😀

Danach dachte ich mir, sind wir mal ganz mutig und spielen Bällchen. Und siehe da, Maja rennt nach einer Aufwärmphase ganz aufgeregt dem Bällchen nach! So ging das gestern abend durchs ganze Zimmer. Ich durfte natürlich nicht zu nahe kommen, und musste ich den Ball irgendwo vorstöbern, flüchtete sie auf ihren Stammplatz. Aber das ist okay.

Heute klappte es leider nicht ganz so gut, weil ich mir beim Bällchen wiederholen den Schädel von unten an die Tischplatte gedonnert habe, das brachte sie dann doch etwas aus dem Konzept. Sie war einfach zu nervös danach. Wir versuchen es morgen weiter.

Außerdem finde ich es ja zu putzig, wie sie zwar generell IMMER faucht, wenn ich den Raum betrete, aber eigentlich schon auf mich (oder auch ihr Futter, wie man es sehen mag) zugerannt kommt und erst in der Hälfte des Weges stehen bleibt.

Raus würde sie seit heute auch am liebsten, immer, wenn ich die Tür öffne, kriegt Maja einen Giraffenhals und große Augen.  Auch wenn man vor dem Fenster entlang geht, hat sie keine Angst mehr.

Das werden wir vielleicht Ende der Woche in Angriff nehmen, mal sehen, wie weit sich unsere Paarbeziehung bis dahin entwickelt hat :D.

Soooo, Maja und ich sind wieder ein paar Schrittchen weiter, obwohl sie es heute Nachmittag nicht mehr zugegeben haben will.

Die letzten zwei Tage hat sie begonnen, mich anzuschnattern. Wir können uns sogar schon ganz gut verständigen. „Mi“ heißt „Ich hab mich abgeregt, hör endlich auf zu lesen und guck nach mir“. „Mi“ heißt aber auch „Nee, geh noch nicht, allein ist so langweilig, guck mal, die Fliege, spannend, nicht?“

Außerdem kam sie die letzten zwei Mahlzeiten runter von ihrem erhöhten Platz und mampfte einen halben Meter neben mir. Ich war ja ganz baff. Und soooooooooowas von glücklich.

Heute Mittag hat sie dann allerdings beschlossen, mal wieder vorsichtig zu sein.

Na, soll sie, das wird hoffentlich noch. Ich freu mich auf jeden Fall über die Fortschrittchen, auch wenn sie ab und an wieder welche zurück geht.

Wir machen immer noch laaaaaaaangsame Fortschritte, ich dachte, ich fasse sie heute mal zusammen. Sonst wird das Tagebuch hier gar zu kleinkariert.

Maja hat immer noch Schiß hoch 125, wenn jemand ins Zimmer kommt. Sobald sie weiß, dass man sie entdeckt hat und obendrauf noch zu nah dran ist (so ca 2-3 Meter) wird gefaucht.
Das wird lustigerweise immer wieder, sobald ich ihr vorlese. Dabei entspannt sie sich wohl etwas, das wird auch an der Körperhaltung ganz deutlich. Kleine Schrittchen geht sie schon, wenn ich dort sitze, und die Augen sind, nach dem Vorlesen zumindest, auch nicht mehr ganz so überdimensional.

Langsam probiere ich schon aus, was für Spiele sie mögen könnte. Zuerst war Ballis Löffelspiel dran. War Madame wohl zu langweilig. Sie guckte zwei Minuten hin und dann drehte sie sich weg und interessierte sich mehr für anderes. Also gut, so schnell geben wir nicht auf, das nächste mal mit einem Bällchen rein. Gleiches Resultat. Die Kugelbahn gestern kam besser an, damit fesselt man ihre Aufmerksamkeit wenigstens 5-10 Minuten.
Heute allerdings glaube ich, ihr Lieblingsteil gefunden zu haben. Wenn ich die Angel mit der Raschelmaus über den Tisch zwischen uns ziehe, schaut sie ganz gebannt. Sie traut sich zwar noch nicht auf den Tisch herunter (sitzt im Moment 50 cm über der Tischplatte auf dem Fensterbrett), aber sie schaut zumindest mal.

Ich hab auch versucht, ihr das Futter etwas zu reduzieren und dafür den Rest auf dem Löffel zu geben. Das klappte nicht ganz. Sie sah gar nicht ein, warum sie das jetzt da runter nehmen sollte, und ist heute entsprechend mies gelaunt. Morgens frisst sie eh kaum was, vor allem, wenn wir, wie am Sonntag üblich zuhause sind. Also wurde ich grantelig angemaunzt, als ich heut morgen das Zimmer betreten habe und auch sonst noch mehr angefaucht als üblich. Was allerdings in Sachen Fütterung sehr gut funktionierte, war, ihr etwas Saure Sahne auf den Löffel zu packen.
Nach dem obligatorischen Löffel-anfauchen schnupperte sie und nahm doch etwas davon. Bis ihr dann wieder auffiel, von wem sie da eben Futter angenommen hatte. Da wars dann ganz schnell vorbei. Sie verkrümelte sich so weit es ging vom Löffel weg in ihre Ecke und spielte „will nix mehr“. Naja, heute morgen hat es auch funktioniert. Bei dem Spielchen komme ich sogar bis auf anderthalb Meter an sie ran.

Also…. Fortschrittchen machen wir schon. Bis die Kleine allerdings auf unserem Kopfkissen schläft, wird es wohl noch eine Weile dauern ;).