Frankendosis Blog

Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Update Januar 2012 und: Fotoapparate sind die dämlichsten Erfindungen nach der Entdeckung des Schießpulvers!!

Soo, ich melde mich auch mal wieder vom Winterschlaf zurück.

Eigentlich würde ich gerne ein paar Bilder einstellen – aber mit unserem neuen Fotoapparat stehe ich leider total auf Kriegsfuß. Ich bin sowieso schon nicht der Profi mit diesen Dingern, aber der schafft mich noch eindeutig. Ich kann vorher bester Laune gewesen sein – beschäftige ich mich in irgendeiner Form drei Minuten mit diesem Apparat, bin ich die nächste halbe Stunde mit Sicherheit grantig. „Keine Karte drin!“ (heißt auch keine Fotos).  Die SD -Card bekomme ich  noch aus dem Notebook meines Freundes gefieselt, aber dann ich scheitere schon wieder daran, den Kartenschlitz der Kamera zu öffnen. Ist das Bild endlich im Kasten und will ich es in den Blog setzen, heißt es „Karte vom Computer nicht lesbar“ oder das blöde Ding reagiert einfach überhaupt nicht, wenn ich ihn samt Karte anstöpsle. GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!

Was sich hier so getan hat seit November:

Maja:

Maja wird von Monat zu Monat ein ganz kleines bisschen zutraulicher, nachts ist sie das Schmusemonster schlechthin.
Ich kann, im Gegensatz zum Katzenpapi, hier auch keinen Schritt mehr normal gehen, ohne fast über Maja zu fallen. Wenn man sie anfasst (im richtigen Winkel) drückt sie sich gegen die Hand und beginnt zu schnurren – bis sie dann keine Minute später meist Angst vor der eigenen Courage bekommt. Außer nachts, da darfs dann auch mal zehn Minuten oder länger gehen.

Sie steht weiterhin überhaupt nicht aufs Hochnehmen, aber sie rennt auch nicht mehr panisch davon, wenn sie doch mal hochgenommen werden musste. Eigentlich ist sie ein ganz normales neugieriges Katzenpersönchen mit einigen verbliebenen Vorbehalten gegen Menschen. Ihr besonderes Markenzeichen ist die ihr eigene Tapsigkeit, mit der sie oft wie ein Kitten rüberkommt.
Wir fangen schon an zu lachen, wenn sie nur vor uns her watschelt, das sieht immer irgendwie eckig aus. Außerdem geht normales Hinlegen ja gar nicht, sie lässt sich grundsätzlich einfach fallen.
Anfangs hatten wir schon Angst, das läge an Schmerzen in den Gelenken oder was ähnlich gruseliges – kann aber nicht sein, da ist alles okay. Also ist sie eben so und wir haben unseren Spaß daran.
Auch ihren Stöckchenfetisch hat sie weiter ausgebaut. Wenn sie ganz wild drauf ist, knurrt sie die Dinger auch an, bevor sie sie aus dem Hinterhalt anfällt. Zum Schießen.

Besonders begeistert ist Maja von Tom, der kann noch so eklig zu ihr sein, sie klebt ihm am Hintern. Verstehen wir beide sowieso nicht, das ist das Gleiche wie bei Lilly. Tom haut meist um sich, wenn ihm eine auch nur in den Weg läuft und die beiden dackeln ihm trotzdem nach, mittlerweile Maja mehr als Lilly.
Wenn Tom wo liegt, ist Maja nicht weit (und sie schleicht sich alle fünf Minuten heimlich näher).

Tom

Tom hat uns seit Anfang Dezember einige Sorgen bereitet, zuerst hatte er sich gehörig den Magen verdorben und wohl eine Magenschleimhautentzündung noch dazu.

Das ging ewig lange, es war zwischendurch besser, eine Woche vor Weihnachten fing es wieder an – und dann richtig. Er wollte zwei Tage gar nichts mehr fressen. Wir haben uns in der Zeit schlimme Sorgen gemacht, waren alle zwei Tage beim Doc mit ihm. War gerade in der Vorweihnachtszeit sehr witzig – das Wartezimmer war so voll, dass viele, auch wir, draußen warten mussten, bis im Wartezimmer wieder so viel Platz war, dass wir mit rein konnten.
Auch unsere Weihnachtsplanung mussten wir aus diesem Grund natürlich kippen. Aus den drei Tagen Urlaub bei meinen Eltern wurde nichts.
Wir haben alles versucht, ihn zum Fressen zu bewegen, es zog nichts. Kein Nassfutter, kein Hühnchenfilet, nicht gekocht und nicht roh (dafür mordet er normalerweise).
Tja, zum Schluß klappte es mit Trockenfutter. Ich dachte, ich sehe nicht recht.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag war das auch überstanden, dann war Ruhe. Bis er eine Woche später mit einem Bissekzem an der Unterlippe aufwarten konnte. Damit waren wir sofort in der Tierklinik, nachdem er auf das Antibiotika allerdings nicht ansprach, musste es schlußendlich sechs Stunden später vom Arzt der Tierklinik doch aufgedrückt werden.

Wir hoffen jedenfalls, auch im Sinne von Tom, dass jetzt wieder etwas Ruhe einkehrt – er kann die Box und die Tierärzte nicht mehr sehen.

Im Winter geht er immer nur kurz raus, damit hab ich dann wenigstens ein paar Sorgen weniger, nachdem ich ja bekanntlich fast am Rad drehe, wenn er eine halbe Stunde zu spät heim kommt.

Tom, wie er die Abende am liebsten verbringt - mit Papa kuschelnd

Lilly

Lilly ist sehr anhänglich geworden, seitdem Maja hier eingezogen ist. Sie hat sich ihren Stammplatz auf meinem Schreibtisch erobert und verlässt den auch nicht zu oft-es könnte ja jemand anders auch mal drauf wollen und das geht gar nicht.

Allerdings ist sie viel ruhiger geworden, ist nicht mehr so schnell gelangweilt, seit Maja da ist, auch wenn das Spiel der beiden oft in Missverständnissen endet. Lilly spielt sehr katerig, springt Maja ins Kreuz und spielt „groß, böse und gefährlich“ was Maja gar nicht toll findet und auch entsprechend kommentiert. Sie würde am liebsten Fangen spielen-was Lilly auch mit macht…. leider immer mit dem Ende „ich hab sie gekriegt, jetzt klopp ich mich mit ihr“.
Wird schon noch, hoffen wir.

Sonst so

Aus unseren Plänen vom November ist ein neuer Kratzbaum hervorgegangen, schööön, riesig und wie immer selbst gebaut. Er wird, gerade von Tom und Lilly, unglaublich gerne genutzt. Maja kratzt zwar gerne dran, die Aussichtsplattformen mag sie aber nicht, warum-keine Ahnung.

Außerdem bin ich kaum noch in Katzenforen unterwegs, wegen der von Balli vielzitierten „khW“s.
Mir ist das „sich – Angezicke“ und das „gegen – Wände-Gerede“ einfach zu viel. Man tippt sich die Finger wund, nix kommt raus, und der Blutdruck geht bei vielen Posts so gefährlich in die Höhe, dass ich beschlossen habe, mehr auf meine Gesundheit zu achten und mich nun eher rauszuhalten.

So, nun klappt es doch mit den Bildern-bedingt, weil die meisten so schlecht sind, dass man kaum die Katzen drauf erkennen kann….

Das rechts ist nun Lilly auf ihrem neuen Kratzbaum -noch ohne Kratzmöglichkeiten allerdings, die sind in der Zwischenzeit aber schon montiert.

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Drei Kerzen für Hook

Drei Kerzen für Hook, Biancas kleinen Pflegi. Und für all die anderen Katzen, die elend sterben, weil sich Menschen nicht kümmern oder einfach wegschauen.

 

Komm gut rüber, kleiner Hook.

 

 

Traurig…. einfach traurig.

 

Tagebuch Angstkatze Maja Tag 12: „Hey wer bist denn du? Ich bin die Maja.“ „FAUCH“

Mal wieder News vom Angstkätzchen.

Also, Angstkätzchen trifft es, wenn man es mit dem Anfang vergleicht nicht mehr ganz. Erstens kommt sie auf mich zugestürmt, sobald sie einen Futternapf in meiner Hand erblickt, und der Sicherheitsabstand zu mir ist wenn ich sitze auf ca 30 cm zusammen geschrumpft. Ich bin so stolz auf sie.
Ansonsten liegen wir, wenn ich mich im Raum bewege, bei ca einem halben Meter, was für sie auch schon sehr beachtlich ist.

Heute sind zwei interessante Dinge passiert: Erstens hat sie Lilly gehört, ich hab die Tür einen Spalt aufgemacht und sofort ging es los: Sie setzte sich in Sichtweite, zwitscherte, gurrte und miete (miaute passt nicht ganz) Lilly an. „Hey, wer bist denn du? Ich bin die Maja, schön dich kennen zu lernen.“ Lilly wurde daraufhin leider zur Gift und Galle spuckenden Furie, und die Antwort darauf kam prompt „FAUCH. KNURRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.“ So ging das dann eine ganze Weile, ich stand in der Türe und spielte „(Solange du dich so aufführst) kommst du net rein!“
Das Ganze haben wir so heute drei Mal durchexerziert. Und Maja wurde jedesmal rührend lebhaft, die freute sich so, ne andere Katze zu sehen.
Also wird eine Gittertür eingesetzt. Schnell klappt hier gar nichts. Vor allem weil Tom noch eine Nummer härtere Geschütze auffahren wird als Lilly, fürchte ich.

Heute abend dann das übliche Bild. Muttern rückt mit Futter an, Maja steht schon quasi vor der Tür, faucht einmal obligatorisch und macht sich drüber her. Danach gabs die auch mittlerweile obligatorische Dreamy und Sahnerunde. Das Interessante daran war heute, dass sie sehr nervös war, meine Nähe gesucht hat, sich aber wohl nicht recht getraut hat. Sie hat sich von allen möglichen, vor allem durch irgendwas geschütze Seiten angeschlichen, traute sich aber nicht so recht. Als ich dann noch eine Runde Dreamies springen ließ, schnüffelte sie auch mal so an meiner Hand, war aber unheimlich vorsichtig und aufgeregt.

Da ich sie nicht überfordern wollte, habe ich wieder eine Runde mit ihr Bällchen gespielt, fand sie ganz toll, sie war aufgedreht ohne Ende. Und selbst da kam sie mir ungewöhnlich nahe.

Ich hoffe, dass sind Zeichen, dass sie sich doch irgendwann mal freiwillig anfassen lassen wird, ich persönlich hätte gegen Schmusestunden mit dem kleinen Persönchen nämlich rein gar nichts einzuwenden, überraschend nicht? 😉

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 7-9 Menschen? Wer hat die denn hier reingelassen? Püh.

Wir machen immer noch laaaaaaaangsame Fortschritte, ich dachte, ich fasse sie heute mal zusammen. Sonst wird das Tagebuch hier gar zu kleinkariert.

Maja hat immer noch Schiß hoch 125, wenn jemand ins Zimmer kommt. Sobald sie weiß, dass man sie entdeckt hat und obendrauf noch zu nah dran ist (so ca 2-3 Meter) wird gefaucht.
Das wird lustigerweise immer wieder, sobald ich ihr vorlese. Dabei entspannt sie sich wohl etwas, das wird auch an der Körperhaltung ganz deutlich. Kleine Schrittchen geht sie schon, wenn ich dort sitze, und die Augen sind, nach dem Vorlesen zumindest, auch nicht mehr ganz so überdimensional.

Langsam probiere ich schon aus, was für Spiele sie mögen könnte. Zuerst war Ballis Löffelspiel dran. War Madame wohl zu langweilig. Sie guckte zwei Minuten hin und dann drehte sie sich weg und interessierte sich mehr für anderes. Also gut, so schnell geben wir nicht auf, das nächste mal mit einem Bällchen rein. Gleiches Resultat. Die Kugelbahn gestern kam besser an, damit fesselt man ihre Aufmerksamkeit wenigstens 5-10 Minuten.
Heute allerdings glaube ich, ihr Lieblingsteil gefunden zu haben. Wenn ich die Angel mit der Raschelmaus über den Tisch zwischen uns ziehe, schaut sie ganz gebannt. Sie traut sich zwar noch nicht auf den Tisch herunter (sitzt im Moment 50 cm über der Tischplatte auf dem Fensterbrett), aber sie schaut zumindest mal.

Ich hab auch versucht, ihr das Futter etwas zu reduzieren und dafür den Rest auf dem Löffel zu geben. Das klappte nicht ganz. Sie sah gar nicht ein, warum sie das jetzt da runter nehmen sollte, und ist heute entsprechend mies gelaunt. Morgens frisst sie eh kaum was, vor allem, wenn wir, wie am Sonntag üblich zuhause sind. Also wurde ich grantelig angemaunzt, als ich heut morgen das Zimmer betreten habe und auch sonst noch mehr angefaucht als üblich. Was allerdings in Sachen Fütterung sehr gut funktionierte, war, ihr etwas Saure Sahne auf den Löffel zu packen.
Nach dem obligatorischen Löffel-anfauchen schnupperte sie und nahm doch etwas davon. Bis ihr dann wieder auffiel, von wem sie da eben Futter angenommen hatte. Da wars dann ganz schnell vorbei. Sie verkrümelte sich so weit es ging vom Löffel weg in ihre Ecke und spielte „will nix mehr“. Naja, heute morgen hat es auch funktioniert. Bei dem Spielchen komme ich sogar bis auf anderthalb Meter an sie ran.

Also…. Fortschrittchen machen wir schon. Bis die Kleine allerdings auf unserem Kopfkissen schläft, wird es wohl noch eine Weile dauern ;).

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 6: Sie hat zurückgeblinzelt, ich schwör

Sooo, und auch heute wieder das Neueste von Maja, dem Angstkätzchen.

Nachdem ich nachmittags in Majas Zimmer kam, saß sie nicht mehr in ihrem Versteck. Vor mich hinpiepsend machte ich also ihr Katzenklo und hörte es im Karton unterm Tisch rascheln – aha.

Ich nutzte die Gelegenheit gleich, um ihr ins Standardversteck ein kuscheliges Handtuch zu legen.

Danach piepte ich weiter, während ich den doofen Sitzsack aus dem Zimmer raus, und eine Luftmatratze (die geeigneter zum Drauflegen ist, weil sie nicht raschelt) rein. Das Rascheln vom Sitzsack fand Maja dann wohl doch recht beängstigend, also hüpfte sie aus ihrem Versteck in noch ein anderes, von dem aus sie mich aber wenigstens mal beobachten konnte – und ich sie umgekehrt auch. Sie machte sich also klein, ich setzte mich rein zum vorlesen und las und blinzelte und piepte sie fröhlich an. Und ich schwöre, sie hat zurückgeblinzelt, nach einer Zeit.So ging das heute ein paar Mal.

Allerdings guckte sie dann auch mal eine ganze Zeit gar nicht her, was das heißt, bin ich mir nun nicht sicher. Ich schwanke zwischen „Ist mir egal, was die Alte da macht“ „So gefährlich ist sie gar nicht, also guck ich mal ausm Fenster, ich muss sie nicht die ganze Zeit anpeilen“ oder „Wenn ich sie nicht seh, ist sie nicht da“. Wenn mir das einer übersetzen kann, bitte ich um einen Kommentar oder so.

Das würde mich doch interessieren. Ist vielleicht fürs weitere Vorgehen auch nicht ganz so uninteressant, nicht?

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 5: Sturz der Titanen, der Hörgenuss schlechthin

Eigentlich wollte ich damit ja noch zwei Tage warten.

Aber nachdem sich die Kleine offensichtlich frei im Raum bewegt, wenn wir nicht da sind, und immer noch gut frisst, solange das Zeug nur mit Gelee ist, dachte ich, man könnte den Versuch wagen, weiterzugehen.
Apropos Gelee: Jetzt haben wir das Zeug Lilly eeeendlich abgewöhnt, fängt die nächste an. 😀

Gedacht, getan: Ich habe mir das Buch geschnappt, mich in den Sichtbereich der Süßen gesetzt und angefangen zu lesen. Ich hab leider nicht gesehen, ob sie durch ihren Vorhang ab und an mal hergeschaut hat, ist etwas schwierig zu erkennen.

Allerdings war das Buch dann doch.. nicht ganz so geeignet. Egal, ich lese es eben im Moment. Es geht, wie die Überschrift schon verrät, um „Sturz der Titanen“, Ken Follets Saga, die in der Zeit des Ersten Weltkrieges handelt.

Es hatte doch etwas ungewollt komisches, so Sätze wie “ „Hängt den Kaiser“, skandierten die Männer.“ in Dutzidutzi- Sprache und Tonhöhe vorzulesen. Wenn mich jemand außer der Katze gehört hätte, der wäre vor Lachen vom Stuhl gekippt, nehme ich an. Maja fand es anscheinend nicht wirklich komisch, zumindest hörte ich nix hinter dem Vorhang kichern.

Bisher hat sich daraus logischerweise noch nicht viel ergeben, wir bleiben weiter dran.

….

Norwegen

 

(Bildquelle)