Frankendosis Blog

Archiv für die Kategorie ‘Miezen’

Die Nannys

So, nachdem das Thema drüben bei Balli angestoßen wurde, hielt ich es für eine gute Idee, es hier drin aufzugreifen.

Eben wurde ich nämlich darüber aufgeklärt, wie man die Leute nennt, die den Threaderstellern in Foren lieber das Köpfchen streicheln und „dutzidutziduuuuu“ sagen, als den Tieren, um die es in Tierforen nun mal geht, zu helfen – nämlich, dem Titel entsprechend -Nannys.

Außerdem wurde drauf hingewiesen, dass die Leute in gewissen Katzenforen derzeit überhand nehmen. Damit bestätigt sich mein Eindruck.

LEUTE, es ist ein KATZENFORUM! Wenn da ne Schwangere drin schreibt, der dank eigener Blödheit der Kater 5 Stockwerke in die Tiefe gestürzt ist und die einen dann noch vollheult, sie käme ums Verrecken nicht in die nächste TK (der TA hatte von nix Ahnung, der hatte eine absolut falsche Diagnose gestellt) kommt, obwohl ihr das ca 15 Forinen raten, dann streichle ich der nicht noch übern Kopf und mach „heile heile Segen, wird schon alles nicht so schlimm sein, schon dich ruhig“

Das hätte ich in jedem Babyforum zugetraut und da hätt ichs auch normal gefunden.

Das Katzenforum ist aber normal dazu da, den KATZEN das Leben zu erleichtern und nicht deren Besitzern. Ob die das nun grad hören wollen oder nicht.

Und wenn die Besitzer noch so schwanger/ taub/ doof/ pleite/ beschäftigt/ mitten in xyz sind! Ne Ausrede findet doch jeder. Wie drüben schon geschrieben:

Ich bin grad pleite/ schwanger/ Deutscher/ Beamter/ weiß der Fuchs, ich kann jetzt grad unmöglich zum TA.

Die ersten 3-10 Beiträge sind meist die normalen, die dringend anraten, SOFORT zum TA zu gehen und die restlichen 120 drehen sich darum, ob man das nicht doch machen, kann, weil man eben nur selbst in der besonderen Situation steckt und es ja das Tier der jeweiligen TE ist, die es ja am besten kennt.

Genau, sie kennt es ja auch so gut, dass sie das Badfenster im 5. Stock offen lässt!

Mit Kind rennt jeder sofort zum Arzt, wenn ein Pups quer sitzt, aber bei ner Katze ist das ja nicht so dringend.
Ob die ein gebrochenes Becken hat, röchelt, sich nicht mehr von der Stelle bewegt, das Köpfchen nicht mal mehr hebt nicht mehr frisst, oder ähnliches ist ja egal.
Das reicht auch noch, wenn man dann damit zwei Wochen später zum TA fährt, wenn der Ehemann wieder daheim/ der Gehaltscheck da/ die Plastiktüte bunt oder das Wetter besser ist.

NEIN ES REICHT NICHT!

Und das Katzenforum ist eigentlich nicht dazu da, die Bequemlichkeit der Threadersteller zu bedienen, die vorgeben, Rat zu suchen und eigentlich doch gebauchpinselt werden wollen und gesagt bekommen möchten, dass sie dutzi dutzi auch alles richtig machili.

So, ich geh mich jetzt ne Runde abregen – im Keller, sonst beschweren sich die Nachbarn. GRRR.

 

 

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Das doppelte Lottchen

Nachdem ich mich schon überall wortreich beklage, dass ich Lilly und Maja nicht auseinanderhalten kann, trete ich hier mal den bildlichen Beweis an.

Wie soll man die bitte erkennen? Das einzige ist Lillys Bauch, Lillys Schnurren und Majas Panikaugen. Taugt besonders gut, wenn man von weitem wissen sollte, wen man da vor sich hat.

Zum Vergleich: Oben Lilly, unten Maja (was man hier nicht sieht: Die beiden haben absolut die gleiche Augenfarbe!

 

Unten dann das Killerbild: Die beiden zusammen auf dem Kratzbaum. Das Problematische daran ist, dass Lilly erwartet, dass man stehen bleibt und sie streichelt, Maja ergreift genau bei der gleichen Aktion panisch die Flucht.

 

Oben sitzt übrigens Maja, Lilly ist unten – klar zu erkennen, nicht?

 

Erste Bilder von Maja!

Sooo, ich bin ganz stolz, euch heute erstmals die viel besungene – äh beschriebene Maja zu präsentieren, wie sie sich gestern in unserer frischen Wäsche gewälzt hat.

Das ist die Kleine. Ist sie nicht absolut putzig? Ich bekomm bei ihr immer wieder einen Zuckerschock, auch wenn sie mir oft leid tut, wenn sie wieder ihren misstrauisch-panischen Blick bekommt. Der scheint allerdings gaaanz langsam weniger häufig aufzutreten. 🙂

 

News von den dreien

Tom

Unser Freigänger kostet uns derzeit enorme Nerven. Wir haben hier ewig um uns rum quasi gar nichts, was einem Kater gefährlich werden könnte, 3 Häuser, die nächste Ortschaft ist ewig weit weg.Es läuft EINE Ortsverbindungsstraße durch, dafür muss er aber über zwei Flüßchen. Und wo seh ich ihn neulich jagen? Direkt an der Straße. Ich dachte ich krieg nen Herzinfarkt!! Blödmann!
Außerdem lässt er sich keinen Locatorpet ummachen, kommt aber zur Zeit häuft völlig verstört nach Hause. Ich dreh noch ab, ich kann ihn nicht einsperren, dagegen hat der werte Herr extrem was.
Hier wird er Maja gegenüber immer ruhiger, faucht sie ab und an mal an, aber gar nicht wild. Nur will er eben nicht mit ihr kuscheln, bei Lilly lässt er das eher zu und macht es auch mal. Gut, Wunder verlangen wir ja gar nicht.

Lilly

Lilly ist sich nicht einig, wie sie Maja nun finden soll. Sobald Maja in unsere Nähe oder gar zu uns aufs Bett kommt, findet sie Maja doof. Aber interessant ist sie ja auch irgendwie… Und man kann mit der sogar spielen.

Gut, Lilly versteht unter spielen, mit Maja catchen und fangen zu spielen, dass ist nicht ganz Majas Geschmack, von daher gibts öfter mal ne kleinere Faucherei. Mit Zylkene wirds deutlich milder.

Ansonsten frisst sie normal viel wie immer und legt trotzdem zu wie blöde, obwohl sie den ganzen Tag durch die Bude fegt.

Maja

Maja lebt natürlich inzwischen mitten unter uns, ist aber noch sehr vorsichtig und scheu. Es sei denn, es geht ums Fressen, da kann sie plötzlich lieb und anschmiegsam sein, in den höchsten Tönen maunzen und so weiter. Sehr interessant und vor allem lustig.
Anfassen darf man sie immer noch nur am Rücken und wenn sie steht und dabei um einen rumstreichen darf. Das ist allerdings okay so.
Ich bin möglichst vorsichtig und leise mit ihr (was gar nicht so einfach ist, sie ist Lilly so ähnlich, dass ich beim Foto machen vorhin erst hinfassen musste, um mir klar zu sein, welche nun welche ist. Ganz vorsichtig natürlich, dann kann Maja das auch ab.)

Aber es wird schon. Es dauert noch, aber es wird.

Ihr Hobby sind übrigens Stöckchen. Sie trägt alles durch die Gegend, was auch nur entfernt nach Stöckchen aussieht. Ihre Lieblingsobjekte sind Holzspreisel von unserem Brennholz. Sie sitzt exta dafür im Holzkorb und sucht sehr engagiert danach. Ist kein Brennholz verfügbar, tuns aber auch Kaustängel (sie ist noch nicht drauf gekommen, dass man die auch fressen kann), Spaghetti, Hühnermägen (???) oder seit neuestem OB. Keine Ahnung, wie sie da drangekommen ist.

das wird dann ein Stück weit getragen, fallen gelassen, eine Weile herumgedengelt und wieder weitergetragen, sieht sehr wichtig aus :).

Pläne

Wir planen in nächster Zukunft, noch zwei Kratzbäume für die drei zu bauen, natürlich wieder selbst gemacht, die Äste dazu liegen schon im Keller.  Einer davon soll ins Esszimmer, wo der andere schon steht, der unglaublich gerne genutzt wird, und der andere ins Katzenzimmer.

Außerdem wollen wir das einzige Fenster, bei dem das geht, katzensicher machen, um die beiden schwarzen mal frische Luft schnuppern zu lassen.

Ihr seht, wir haben viel geschafft und viel vor.

Tagebuch Angstkatze Maja: Tage 17 – 30 Tom, die Diva

Soo, jetzt habe ich schon lange nichts mehr hören lassen.

Maja rennt mittlerweile hier zwischen den beiden anderen herum.

Lilly und sie werden sich auf jeden Fall zusammenraufen, denke ich. Die beiden beschäftigen sich schon gut mit sich selbst und die Faucherei ist mittlerweile auch fast nicht mehr zu hören.

Ganz laaaaaaaaaangsam traut sie sich auch außerhalb ihres Zimmers an uns ran, echt schön das zu sehen. Und wenn sie sich dann mal hergetraut hat, mutiert sie zur absoluten Kampfschmuserin. Ansonsten ist sie aber sehr schreckhaft.

Das Problem ist, dass wir sie kaum von Lilly unterscheiden können. Sie ist von Gesicht, Gesichtsform, Augenform und -farbe total gleich. Sie hat dieselbe Fellzeichnung. Lilly ist etwas größer und etwas mehr breiter :).

Aber wenn man nur eine sieht, ist es sehr schwierig, die Mädels zu unterscheiden. So zum Beispiel heute Nacht. Ich bin halb schlafend zum Örtchen getappt, und dabei „Lilly“ auf dem Kratzbaum liegen sehen. Normalerweise muss ich sie dann immer kurz streicheln, sie fordert das ein. Also bin ich auf sie zu und habe mich sehr gewundert, dass sie mit misstrauischem Blick aufgehüpft ist und sich fluchtbereit gemacht hat. Naja… das war dann wohl Maja, also sie in Ruhe gelassen und wieder ins Bett.

Das Witzige ist, dass selbst Tom, der Zickerich, die beiden kaum unterscheiden kann. Er gibt im Moment die Diva, sobald ihm Maja zu nahe kommt, faucht und knurrt er sehr böse. Allerdings schallert er fast genauso oft, wie er Maja droht, Lilly eine, weil die sich natürlich näher an ihn heran traut. Danach schaut er immer völlig bedröppelt drein.

Aber er ist ja lernfähig. Also geht er jetzt oft um das Mädel vor sich rum, beschnuppert sie eingängig. Dabei entscheidet er dann, ob er knurren muss- wenn es Maja ist – oder eben nicht, wenn es sich um Lilly handelt. Zu lustig. Ich könnt mich jedes Mal wenn ich das sehe wegschmeißen vor Lachen.

Fotos gibt es leider noch keine, heute ist der zwanzigste Versuch, ein schönes Foto zu bekommen, gescheitert. Aber ich versuche es weiter, versprochen.

Die Kleine ist totaaaal süß und hat in dem Monat, den sie jetzt da ist, tolle Fortschritte gemacht.

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 13-16: Kaum zu fassen….

So, nachdem ich jetzt ein paar Tage das Tagebuch schleifen ließ, kriege ich mich heute nicht mehr ein vor Freude.

Vor drei Tagen hatten wir, durch das Anbringen des Gitters, einen größeren Rückschritt, sie kam gar nicht mehr zum Fressen runter, solange ich da war, maunzte nur recht kläglich.Das ging bis gestern so, wurde nur in ganz kleinen Schritten wieder besser.

Lilly fauchte und knurrte auch nur die ganze Zeit rum, so dass die Kleine vor ihr richtig ängstlich wurde. Noch mehr Angst aber hatte sie vor Tom. Der ist mit seinen fünf Kilo Muskelmasse auch eine imposante Katzenerscheinung, geb ich gerne zu.

Der eigentliche Plan war, die beiden schwarzen aneinander zu gewöhnen und dann erst Tom dazu zu lassen. Da machte uns Tom gestern einen fetten Strich durch die Rechnung, er hüpfte nämlich aus Versehen mit mir ins Zimmer. Maja war genau so ängstlich wie neugierig, Tom hingegen, der Straßenschläger, beschnupperte sie kurz und guckte sie sich neugierig an, dann mampfte er erst Mal Leckerchen, die auf dem Tisch lagen und hatte auch sonst so gar keinen Stress damit. Maja schon. Sie zitterte und brummelte vor sich hin, dass der Tisch wackelte. Nach gut einer halben Stunde lockten wir ihn wieder raus.

Heute morgen nun war ich ganz enttäuscht, dass Tom keine Anstalten machte, zu ihr reinzugehen. Raus wollte er auch nicht, dafür war ihm das Wetter zu schlecht. Reintragen funktionierte auch nicht, er hopste einfach wieder raus und legte sich wieder hin. Typisch Tom eben.

Allerdings maunzte sie die ganze Zeit recht kläglich, also saß ich lange bei ihr und hab mich mit ihr „unterhalten“. Plötzlich machte das Minikätzchen einen Satz auf mich zu und schmuste buckelnd meinen Arm ab!!!! Ich lachte und heulte gleichzeitig. Sie hüpfte mir auf den Schoß, schnurrte leise und ließ sich sogar kraulen. Dann schnurrte sie so um mich herum und kriegte sich kaum mehr ein – ich mich auch nicht.

Das ganze klappte zehn Minuten später wieder, als sie mich wieder hermaunzte.

Ich könnte hüpfen!!!! WAAAAAAHHH ist das schön *heul*

Drei Kerzen für Hook

Drei Kerzen für Hook, Biancas kleinen Pflegi. Und für all die anderen Katzen, die elend sterben, weil sich Menschen nicht kümmern oder einfach wegschauen.

 

Komm gut rüber, kleiner Hook.

 

 

Traurig…. einfach traurig.