Frankendosis Blog

Archiv für Oktober, 2011

Tagebuch Tage 31 – 35: MIST, zu langsam fürs erste Kuschelbild

Eben lief ich an Majas Zimmer vorbei und dachte mich laust der Affe: Die beiden schwarzen Ladies lagen da auf der breiten Fensterbank und schliefen aneinandergekuschelt: WOOOW!
Ich bin natürlich sofort nach der Kamera gerannt, fand sie nicht, schnappte mir das Handy und ging vorsichtig in den Raum. Leider nicht vorsichtig genug. Maja hüpfte sofort auf um mich abzuschmusen und das Ding in meinen Fingern etwas näher zu betrachten. Blöd gelaufen. Trotzdem, ich bin echt glücklich. Das es mit den beiden nach den Startschwierigkeiten so gut passt, super. Genau das wollte ich ja damit erreichen.

Tom beruhigt sich gaaanz langsam auch wieder. Einen Tag nach dem letzten Posting hatten wir den traurigen Höhepunkt erreicht, er schlug um sich, egal wen er erwischt hat, Lilly, Maja oder uns. Auch bei uns, das war wirklich schlimm. Das hat er noch nie gemacht. Obwohl wir gerade ihn mehr verwöhnt hatten als je zuvor, um ihm klar zu machen, dass er uns genauso wichtig bleiben wird wie er ist.
Das Ende vom Lied war, dass wir tatsächlich zum letzten Mittel griffen und ihn für zehn Minuten ins Bad gesperrt haben, damit er sich etwas beruhigt. Es half. Danach wurde es schlagartig besser. Er faucht zwar noch ab und an, aber meistens schaltet er wieder auf „Sie ist gar nicht da….“

Lilly und Maja sind auf jeden Fall dabei dicke Kumpels zu werden. Ab und an gibt es noch Gefauche, speziell, wenn eine der beiden um eine Ecke gebogen kommt und die andere nicht damit rechnet, aber sonst: sie spielen miteinander, seit heute kuscheln sie auch…. passt doch alles.

Maja hat immer noch recht viel Respekt vor uns, wenn wir uns im Haus bewegen, aber auch dort gibt es Fortschritte. Abends kommt sie mittlerweile regelmäßig aufs Bett, ihre Leckerchen abzuholen, wenn man langsam macht und sich zu ihr runtersetzt, will sie sofort gestreichelt werden, und wenn man sie anpiepst, gehts noch besser.

Wird alles. Ich könnt mich beömmeln vor Freude. Ich hoffe auch, ich kriege mal ein schönes Bild von ihr hin.

Advertisements

Tagebuch Angstkatze Maja: Tage 17 – 30 Tom, die Diva

Soo, jetzt habe ich schon lange nichts mehr hören lassen.

Maja rennt mittlerweile hier zwischen den beiden anderen herum.

Lilly und sie werden sich auf jeden Fall zusammenraufen, denke ich. Die beiden beschäftigen sich schon gut mit sich selbst und die Faucherei ist mittlerweile auch fast nicht mehr zu hören.

Ganz laaaaaaaaaangsam traut sie sich auch außerhalb ihres Zimmers an uns ran, echt schön das zu sehen. Und wenn sie sich dann mal hergetraut hat, mutiert sie zur absoluten Kampfschmuserin. Ansonsten ist sie aber sehr schreckhaft.

Das Problem ist, dass wir sie kaum von Lilly unterscheiden können. Sie ist von Gesicht, Gesichtsform, Augenform und -farbe total gleich. Sie hat dieselbe Fellzeichnung. Lilly ist etwas größer und etwas mehr breiter :).

Aber wenn man nur eine sieht, ist es sehr schwierig, die Mädels zu unterscheiden. So zum Beispiel heute Nacht. Ich bin halb schlafend zum Örtchen getappt, und dabei „Lilly“ auf dem Kratzbaum liegen sehen. Normalerweise muss ich sie dann immer kurz streicheln, sie fordert das ein. Also bin ich auf sie zu und habe mich sehr gewundert, dass sie mit misstrauischem Blick aufgehüpft ist und sich fluchtbereit gemacht hat. Naja… das war dann wohl Maja, also sie in Ruhe gelassen und wieder ins Bett.

Das Witzige ist, dass selbst Tom, der Zickerich, die beiden kaum unterscheiden kann. Er gibt im Moment die Diva, sobald ihm Maja zu nahe kommt, faucht und knurrt er sehr böse. Allerdings schallert er fast genauso oft, wie er Maja droht, Lilly eine, weil die sich natürlich näher an ihn heran traut. Danach schaut er immer völlig bedröppelt drein.

Aber er ist ja lernfähig. Also geht er jetzt oft um das Mädel vor sich rum, beschnuppert sie eingängig. Dabei entscheidet er dann, ob er knurren muss- wenn es Maja ist – oder eben nicht, wenn es sich um Lilly handelt. Zu lustig. Ich könnt mich jedes Mal wenn ich das sehe wegschmeißen vor Lachen.

Fotos gibt es leider noch keine, heute ist der zwanzigste Versuch, ein schönes Foto zu bekommen, gescheitert. Aber ich versuche es weiter, versprochen.

Die Kleine ist totaaaal süß und hat in dem Monat, den sie jetzt da ist, tolle Fortschritte gemacht.

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 13-16: Kaum zu fassen….

So, nachdem ich jetzt ein paar Tage das Tagebuch schleifen ließ, kriege ich mich heute nicht mehr ein vor Freude.

Vor drei Tagen hatten wir, durch das Anbringen des Gitters, einen größeren Rückschritt, sie kam gar nicht mehr zum Fressen runter, solange ich da war, maunzte nur recht kläglich.Das ging bis gestern so, wurde nur in ganz kleinen Schritten wieder besser.

Lilly fauchte und knurrte auch nur die ganze Zeit rum, so dass die Kleine vor ihr richtig ängstlich wurde. Noch mehr Angst aber hatte sie vor Tom. Der ist mit seinen fünf Kilo Muskelmasse auch eine imposante Katzenerscheinung, geb ich gerne zu.

Der eigentliche Plan war, die beiden schwarzen aneinander zu gewöhnen und dann erst Tom dazu zu lassen. Da machte uns Tom gestern einen fetten Strich durch die Rechnung, er hüpfte nämlich aus Versehen mit mir ins Zimmer. Maja war genau so ängstlich wie neugierig, Tom hingegen, der Straßenschläger, beschnupperte sie kurz und guckte sie sich neugierig an, dann mampfte er erst Mal Leckerchen, die auf dem Tisch lagen und hatte auch sonst so gar keinen Stress damit. Maja schon. Sie zitterte und brummelte vor sich hin, dass der Tisch wackelte. Nach gut einer halben Stunde lockten wir ihn wieder raus.

Heute morgen nun war ich ganz enttäuscht, dass Tom keine Anstalten machte, zu ihr reinzugehen. Raus wollte er auch nicht, dafür war ihm das Wetter zu schlecht. Reintragen funktionierte auch nicht, er hopste einfach wieder raus und legte sich wieder hin. Typisch Tom eben.

Allerdings maunzte sie die ganze Zeit recht kläglich, also saß ich lange bei ihr und hab mich mit ihr „unterhalten“. Plötzlich machte das Minikätzchen einen Satz auf mich zu und schmuste buckelnd meinen Arm ab!!!! Ich lachte und heulte gleichzeitig. Sie hüpfte mir auf den Schoß, schnurrte leise und ließ sich sogar kraulen. Dann schnurrte sie so um mich herum und kriegte sich kaum mehr ein – ich mich auch nicht.

Das ganze klappte zehn Minuten später wieder, als sie mich wieder hermaunzte.

Ich könnte hüpfen!!!! WAAAAAAHHH ist das schön *heul*

Drei Kerzen für Hook

Drei Kerzen für Hook, Biancas kleinen Pflegi. Und für all die anderen Katzen, die elend sterben, weil sich Menschen nicht kümmern oder einfach wegschauen.

 

Komm gut rüber, kleiner Hook.

 

 

Traurig…. einfach traurig.

 

Tagebuch Angstkatze Maja Tag 12: „Hey wer bist denn du? Ich bin die Maja.“ „FAUCH“

Mal wieder News vom Angstkätzchen.

Also, Angstkätzchen trifft es, wenn man es mit dem Anfang vergleicht nicht mehr ganz. Erstens kommt sie auf mich zugestürmt, sobald sie einen Futternapf in meiner Hand erblickt, und der Sicherheitsabstand zu mir ist wenn ich sitze auf ca 30 cm zusammen geschrumpft. Ich bin so stolz auf sie.
Ansonsten liegen wir, wenn ich mich im Raum bewege, bei ca einem halben Meter, was für sie auch schon sehr beachtlich ist.

Heute sind zwei interessante Dinge passiert: Erstens hat sie Lilly gehört, ich hab die Tür einen Spalt aufgemacht und sofort ging es los: Sie setzte sich in Sichtweite, zwitscherte, gurrte und miete (miaute passt nicht ganz) Lilly an. „Hey, wer bist denn du? Ich bin die Maja, schön dich kennen zu lernen.“ Lilly wurde daraufhin leider zur Gift und Galle spuckenden Furie, und die Antwort darauf kam prompt „FAUCH. KNURRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.“ So ging das dann eine ganze Weile, ich stand in der Türe und spielte „(Solange du dich so aufführst) kommst du net rein!“
Das Ganze haben wir so heute drei Mal durchexerziert. Und Maja wurde jedesmal rührend lebhaft, die freute sich so, ne andere Katze zu sehen.
Also wird eine Gittertür eingesetzt. Schnell klappt hier gar nichts. Vor allem weil Tom noch eine Nummer härtere Geschütze auffahren wird als Lilly, fürchte ich.

Heute abend dann das übliche Bild. Muttern rückt mit Futter an, Maja steht schon quasi vor der Tür, faucht einmal obligatorisch und macht sich drüber her. Danach gabs die auch mittlerweile obligatorische Dreamy und Sahnerunde. Das Interessante daran war heute, dass sie sehr nervös war, meine Nähe gesucht hat, sich aber wohl nicht recht getraut hat. Sie hat sich von allen möglichen, vor allem durch irgendwas geschütze Seiten angeschlichen, traute sich aber nicht so recht. Als ich dann noch eine Runde Dreamies springen ließ, schnüffelte sie auch mal so an meiner Hand, war aber unheimlich vorsichtig und aufgeregt.

Da ich sie nicht überfordern wollte, habe ich wieder eine Runde mit ihr Bällchen gespielt, fand sie ganz toll, sie war aufgedreht ohne Ende. Und selbst da kam sie mir ungewöhnlich nahe.

Ich hoffe, dass sind Zeichen, dass sie sich doch irgendwann mal freiwillig anfassen lassen wird, ich persönlich hätte gegen Schmusestunden mit dem kleinen Persönchen nämlich rein gar nichts einzuwenden, überraschend nicht? 😉

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 11: Mehr DREAMIIIIIIIEEES!!!

Ich könnte dieses winzige Kätzchen nur noch knutschen zur Zeit.

Seit gestern abend frisst sie nicht nur ihren knappen halben Meter neben mir, sondern nimmt mir Dreamies und Sahne aus der Hand!!! Ich war ja sowas von baff, unglaublich. Gut, sie wartet vorher ab, bis die Hand ganz still liegt, aber dann mampft sie. Es ist unglaublich, wieviele Dreamies in so ein Minitier passen. 😀

Danach dachte ich mir, sind wir mal ganz mutig und spielen Bällchen. Und siehe da, Maja rennt nach einer Aufwärmphase ganz aufgeregt dem Bällchen nach! So ging das gestern abend durchs ganze Zimmer. Ich durfte natürlich nicht zu nahe kommen, und musste ich den Ball irgendwo vorstöbern, flüchtete sie auf ihren Stammplatz. Aber das ist okay.

Heute klappte es leider nicht ganz so gut, weil ich mir beim Bällchen wiederholen den Schädel von unten an die Tischplatte gedonnert habe, das brachte sie dann doch etwas aus dem Konzept. Sie war einfach zu nervös danach. Wir versuchen es morgen weiter.

Außerdem finde ich es ja zu putzig, wie sie zwar generell IMMER faucht, wenn ich den Raum betrete, aber eigentlich schon auf mich (oder auch ihr Futter, wie man es sehen mag) zugerannt kommt und erst in der Hälfte des Weges stehen bleibt.

Raus würde sie seit heute auch am liebsten, immer, wenn ich die Tür öffne, kriegt Maja einen Giraffenhals und große Augen.  Auch wenn man vor dem Fenster entlang geht, hat sie keine Angst mehr.

Das werden wir vielleicht Ende der Woche in Angriff nehmen, mal sehen, wie weit sich unsere Paarbeziehung bis dahin entwickelt hat :D.

Tagebuch Angstkatze Maja: Tag 10: Ich bin ja schon beruhigt – hör auf zu lesen!!!

Soooo, Maja und ich sind wieder ein paar Schrittchen weiter, obwohl sie es heute Nachmittag nicht mehr zugegeben haben will.

Die letzten zwei Tage hat sie begonnen, mich anzuschnattern. Wir können uns sogar schon ganz gut verständigen. „Mi“ heißt „Ich hab mich abgeregt, hör endlich auf zu lesen und guck nach mir“. „Mi“ heißt aber auch „Nee, geh noch nicht, allein ist so langweilig, guck mal, die Fliege, spannend, nicht?“

Außerdem kam sie die letzten zwei Mahlzeiten runter von ihrem erhöhten Platz und mampfte einen halben Meter neben mir. Ich war ja ganz baff. Und soooooooooowas von glücklich.

Heute Mittag hat sie dann allerdings beschlossen, mal wieder vorsichtig zu sein.

Na, soll sie, das wird hoffentlich noch. Ich freu mich auf jeden Fall über die Fortschrittchen, auch wenn sie ab und an wieder welche zurück geht.