Frankendosis Blog

Archiv für Juli, 2011

Katzenbaby überlebt Waschmaschine

oder: darf man jemanden wegen Dummheit erschlagen?

Heute habe ich folgendes im Radio gehört und mich dann im Internet schlau gemacht:

Zitat:

Im schottischen Aberdeen hat es sich eine acht Wochen alte Katze in einer Waschmaschine gemütlich gemacht.
Die Besitzer startete die Waschmaschine, weil sie nicht damit gerechnet hat, dass die Katze sich darin befinden könnte.
Beim Tierarzt wurde die kleine Katze dann behandelt. Dazu sagt eine Sprecherin der Klinik: „Als sie hier ankam, war sie ganz schön durchgeschüttelt und hat gezittert. Sie hatte eine blutige Nase und entzündete Augen.

(Quelle)

Fällt einem dazu noch was ein? Jedes billige GU – Katzenheftchen – Verzeihung, ernstzunehmender Katzenratgeber von GU *Ironie aus* weist neue Katzenhalter darauf hin, gefälligst VOR Einschalten der Waschmaschine zu schauen, ob ne Katze drin liegt. Sie mögen es halt.

GNAAA!!!

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Katzenhilfe Würzburg for Würzburger Vereinsmeier!

So, heute komme ich mal mit einer ganz persönlichen Angelegenheit um die Ecke.

Ich habe selbst eben erst entdeckt, dass sich die Katzenhilfe Würzburg dieses Jahr um den Titel des „Würzburger Vereinsmeiers“ beworben hat.

Leider läuft das Voting – Verfahren nur noch bis 01.08. 2011.

Zu gewinnen gibt es für die Vereine je Kategorie ein schönes Preisgeld (1. Platz 2.000 EUR, 2. Platz 1.500 EUR, 3. Platz 500 EUR), das die Katzenhilfe sehr gut gebrauchen kann.

Abstimmen kann man täglich einmal auf folgender Website:

www.wuerzburger-hofbraeu-vereinsmeier.de (Direkt mit Klick)

Bitte votet zum Endspurt noch mit!!

….

Norwegen

 

(Bildquelle)

 

Miez, Miez, na komm! Ein bescheuerter Titel für ein super Katzenbuch

Nach mehrmaligen Empfehlungen im Katzenforum habe ich mir nun auch mal das Buch „Miez, Miez – na komm! Artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung“ von Sabine Schroll zugelegt.

Und sie hatten Recht – es lohnt sich wirklich!Miez, miez, na komm!

Es hat zwar einige kleine „Schönheitsfehler“ in meinen Augen – in Sachen Ernährung bin ich mit der Autorin, die sich da seehr vorsichtig ausdrückt, nicht ganz einer Meinung. Gerade Anfänger bräuchten vielleicht doch etwas mehr Informationen darüber. Andererseits verstehe ich auch, dass sie sich auf das „Glatteis“ dieses, wie sie es bezeichnet, „Glaubenskrieges“ nicht einlassen will.
Außerdem werden mir persönlich bis dahin nicht perfekt sozialisierte Katzen zu sehr abgestempelt. Gut, vielleicht im Fokus auf Anfänger auch noch irgendwo gerechtfertigt. Gegen Einzelhaltung von Katzen hätte ich mir auch entschiedenere Statements gewünscht.

Aber alles in allem ist es jedoch ein sehr liebevoll  geschriebenes Katzenbuch, dass alle wichtigen Elemente enthält. Es ist gut lesbar, überhaupt nicht trocken und versucht,  die wichtigsten Elemente der Katzenhaltung zu erläutern, wobei sie oft den Standpunkt, also das Denken einer Katze deutlich macht.
So bekommen auch Menschen, die vorher noch nie mit diesen Tieren zu tun hatten, einen guten Einblick darüber, was sie berücksichtigen müssen.

Zudem enthält es viele gute praktische Tipps, wie man (frau) selbst Hand anlegen kann, Ideen für selbstgebasteltes Katzenspielzeug, Kratzbäume, eine selbstgebastelte katzengerechte Wohnung rundum.

Es spart an den süßen putzigen Katzenbaby-Bildern, mit denen die diversen „üblichen“ Ratgeberheftchen protzen und punktet dafür mehr mit dem Inhalt, was dem Buch ganz sicher nicht schadet.

Alles in allem würde ich das Buch jedem Katzenbesitzer, auch langjährigen, empfehlen. Und gerade Neulinge könnten damit die gröbsten Fehler vermeiden – wenn auch nicht alle, sollten sie sich nur auf dieses Buch stützen.

[Bildquelle:Stand: 23.07.2011.]

DAS Alleinfuttermittel für Katzen: Krabbensalat

Ab und an sehe ich mir samstags gern „Hund Katze Maus“ auf Vox an.

Nicht unbedingt, um relevante Informationen über meine Vierbeiner zu bekommen. Eher um etwas Tierklatsch und Tratsch mitzubekommen. Und ein leichtes Schmunzeln ist immer dabei.

Heute ging es um eine Katze mit verkrüppelten Pfötchen. Das Tier konnte damit durchaus ganz gut leben (Problem waren eher die zu stutzenden Krallen) – allerdings wurde beim Röntgen eine Schädigung der Knochen sichtbar – die Kleine hat mit anderthalb Jahren schon Osteoporose.
Der Tierarzt kam recht schnell auf das Thema Ernährung zu sprechen.

Antwort: „Wir haben alles ausprobiert, die Katze frisst leider nur Krabbensalat (im Handel fertig gekauft) und Katzenmilch.“

Ach nein. Jetzt wundere ich mich aber wirklich. Und da soll die Katze Mangelerscheinungen kriegen? Iwoooo….

Wenn alle Mäkelkatzenhalter auf Krabbensalat  umsteigen – hallelujah.

Das arme Tier……

Wir haben Blasenentzündung…

…was natürlich gar nicht sein kann, weil die Mieze ja schwarz ist. Die haben das häufiger, die zicken halt gern mal rum, die schwarzen.  Das ist keine Blasenentzündung. Logisch, ne?

Zumindest unsere Tierarzt-Helferin hält das wohl für eine schlüssige Erklärung. Denn als ich recht ungläubig nochmal nachfragte – man könnte sich ja auch verhört haben – bestätigte sie ihren Satz noch einmal voll enthusiastisch.

Mein Gott bin ich froh, dass ich kein tierarztgläubiger Anfänger mehr bin! Ich habe auf den Test bestanden und siehe da – Blasenentzündung. Ach nee….

Die (wieder Originalton Tierarzthelferin) geschmacksneutralen Antibiotika, die ich daraufhin bekommen habe, lassen Lilly leider lieber hungern, als ihr Futter, mit dem Zeug vermengt, auch nur ansatzweise zu fressen. Vielleicht schreckt sie ja die knallrote Farbe ab. *Ironiemodus aus*

Da fällt einem echt nicht mehr viel ein.

 

Dosis – gut erzogen

Seit neuestem hat Lilly deeeeeeeen Trick schlechthin entdeckt, wie sie meine Aufmerksamkeit bekommen kann, während ich arbeite.
Der funktioniert anscheinend so gut, dass sie ihn sogar anwendet, wenn der Rechner aus ist:

Heute z.B. wollte ich nur gerne kurz eine Postkarte ausfüllen, schwups, saß sie wieder mitten auf der Tastatur, schnurrte und wollte gestreichelt werden. So geht es ja noch, aber wenn der Rechner an ist… Die Kleine kennt Shortcuts, da würde es jedem Computerexperten schwummerig werden.

Also schaltet Mamadosi, sofern sie es noch einigermßen verantworten kann, schnell den Rechner ab (bevor er plötzlich nur noch koreanisch redet oder sonstwas komisches tut) und widmet sich Lilly, die da unter Garantie mindestens eine halbe Stunde liegen bleibt (wo sie es sonst keine zwei Minuten irgendwo aushält).

Klassischer Fall von guter Erziehung :D.